Was war bei den Zinsen im Jahr 2025 los?

Im Jahr 2025 hat sich bei den Bauzinsen nicht wahnsinnig viel getan – aber langweilig war’s trotzdem nicht. Die Zinsen für klassische zehnjährige Baufinanzierungen lagen meistens irgendwo zwischen 3,0 und 3,5 Prozent. Vor allem Anfang des Jahres gab’s einige Ausschläge, danach hat sich das Ganze eher beruhigt – zuletzt bewegten sich die Zinsen stabil bei rund 3,3 Prozent.

Was war der Auslöser für das Hin und Her? Laut Finanzexperten waren es vor allem politische und wirtschaftliche Ereignisse – zum Beispiel die Wahl von Donald Trump in den USA, neue Schuldenpläne der Bundesregierung oder globale Konflikte. Aber unterm Strich lässt sich sagen: Viele Menschen haben sich an das aktuelle Zinsniveau gewöhnt – und akzeptiert, dass es sich nicht lohnt, ewig auf niedrigere Zinsen zu warten. Es wurde also wieder mehr gekauft und finanziert.

Was passiert 2026 mit den Zinsen?

Die große Überraschung bleibt wohl aus: Auch 2026 dürften die Bauzinsen stabil bleiben – mit leicht steigender Tendenz. Laut aktuellen Prognosen bewegen sich die Zinsen im ersten Halbjahr voraussichtlich zwischen 3,1 und 3,7 Prozent. Es kann also teurer werden, aber nicht dramatisch.

Warum das so ist? Die Konjunktur zeigt vorsichtig nach oben, die Inflation geht leicht zurück, und die Europäische Zentralbank hat keinen akuten Grund, ihre Leitzinsen nochmal stark zu verändern. Gleichzeitig sorgt eine steigende Staatsverschuldung – vor allem durch neue Bundesanleihen – dafür, dass Investoren höhere Renditen erwarten. Das wirkt sich wiederum auf die Bauzinsen aus, denn die hängen indirekt mit den langfristigen Kapitalmarktzinsen zusammen.

Höhere Zinsen, steigende Preise – was heißt das für Käufer?

Auch wenn die Zinsen nicht mehr bei einem Prozent rumdümpeln wie früher – die Nachfrage nach Immobilien bleibt hoch. Und das wirkt sich auf die Preise aus: Schon 2025 sind sie im Schnitt um etwa drei Prozent gestiegen. Für 2026 rechnen viele Experten mit einer ähnlichen Entwicklung. Besonders in Großstädten oder beliebten Regionen könnte es sogar noch mehr werden.

Vor allem zwei Gründe sprechen dafür, dass die Nachfrage stabil bleibt: Zum einen steigen die Mieten weiter an – viele rechnen sich aus, dass Kaufen langfristig günstiger ist. Zum anderen sind in vielen Branchen auch die Gehälter gestiegen, was mehr Spielraum bei der Finanzierung lässt.

Klar ist aber auch: Höhere Zinsen machen die Finanzierung insgesamt teurer. Das kann dazu führen, dass sich manche Interessenten den Traum vom Eigenheim erstmal abschminken müssen – oder kleiner planen müssen. Bei großen Neubauprojekten wirkt sich das ebenfalls aus, denn Zwischenfinanzierung und Baukosten werden durch die Zinsen nicht gerade günstiger.

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Quelle: https://www.haufe.de/immobilien/investment/immobilienfinanzierung-die-zinswende-ist-da_256_455806.html